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Verzögerung des Zypern-Hilfspakets

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Verzögerung des Zypern-Hilfspakets

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Zypern lehnt es ab, bei der geplanten Rettung seiner Banken auch Anleger und Inhaber von Staatsanleihen zu beteiligen. Der zyprische Ressortchef Vassos Shiarly stellte dies bei einem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel klar: “Wir werden das weder akzeptieren, noch zur Debatte stellen. Es wiederspräche den Gesetzen Zyperns und vermutlich auch europäischen Gesetzen.” Shiarly reagierte damit auf entsprechende Medienberichte. “Eine Entscheidung über ein Hilfspaket wird erst im März, nach der Präsidentschaftswahl am kommenden Sonntag fallen”, erläutert unsere Korrespondentin Efi Koutsokosta. “Bei dem heutigen Treffen der Euro-Finanzminister mit ihrem neuen Chef Jeroen Dijsselbloem und im Beisein der IWF-Chefin Christine Lagarde ging es um den Vorwurf der Geldwäsche.” Zypern hatte im vergangenen Sommer einen Antrag auf Hilfe für seinen angeschlagenen Finanzsektor gestellt. Es geht um Kredite im Volumen von mehr als 17 Milliarden Euro. Man sei sich einig, dass für Zypern eine Lösung gefunden werden müsse, so der niederländische Finanzminister Dijsselbloem. Auch die deutsche Regierung stimme einer solchen zu. Nicht nur in Deutschland gibt es Kritik, wonach Zypern nicht ausreichend gegen Geldwäsche vorgeht. Auch wird dem Land im Süden der Mittelmeerinsel Steuerdumping vorgeworfen.