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Wetterkapriolen in den USA

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Wetterkapriolen in den USA

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Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Mississippi gewütet. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt. Am schlimmsten traf der Wirbelsturm die Stadt Hattiesburg.

Der Tornado deckte reihenweise Häuser ab und beschädigte öffentliche Gebäude wie Schulen und eine Universität. Der Unterricht fiel am Montag aus. Der Gouverneur von Mississippi rief den Notstand in der betroffenen Region aus.

Im Nordosten des Landes hielt dagegen Blizzard “Nemo” die Bevölkerung in Atem. Mindestens zehn Menschen kamen bei dem Schneesturm ums Leben. In neun Bundesstaaten waren immer noch rund 350.000 Haushalte ohne Strom. Innerhalb weniger Stunden waren 90 Zentimeter Schnee gefallen.

“Nemo” erreichte zeitweise Geschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde. Er gehörte zu den fünf schwersten Winterstürmen, die jemals in den USA gemessen wurden. Am schlimmsten betroffen war die Küste von Connecticut. Eine Besserung scheint nicht in Sicht. Der Wetterdienst sagt Glatteis und Schnee voraus.