Eilmeldung

Eilmeldung

Einmal Papst, immer Papst?

Sie lesen gerade:

Einmal Papst, immer Papst?

Schriftgrösse Aa Aa

Die Neuigkeit vom baldigen Rücktritt des Papstes ist in der katholischen Welt wie ein Blitz eingeschlagen – so geschehen kurz nach der Ankündigung Benedikts, als sich über dem Petersdom der Himmel verdüsterte.

Im Vatikan stehen nun wichtige Entscheidungen an. Ungeklärt ist, welche Rolle der scheidende Pontifex nach seinem Rücktritt übernimmt. Eine Mitsprache bei der Papstwahl sei nicht vorgesehen, heißt es im Vatikan.

“Der Heilige Stuhl hat in seiner offiziellen Stellungnahme bereits alles mitgeteilt,” berichtet der Euronews Korrespondent Alberto De Filippis aus Rom. “Vater Federico Lombardi hat sich heute nicht ohne eine gewisse Verlegenheit an die Presse gewandt, noch bleiben Fragen offen.”

Kardinal Federico Lombardi hatte erklärt: “Benedikt XVI. wird bei der Wahl des Papstes keine Rolle spielen. Er wird in Rente sein und zu keiner Zeit eingreifen. Sie können sicher sein, dass die Kardinäle autonom ihre Entscheidung treffen werden.”

Kardinäle rund um die Welt begannen bereits mit informellen Gesprächen, wer Papstnachfolger wird.
Hoch im Kurs stehen der italienische Kardinal Angelo Scola, und der brasilianische Kardinal Joao Braz de Aviz hat als Vertreter eines Landes mit der größten katholischen Gemeinde der Welt gute Chancen.