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Rücktritt verblüfft Christenheit

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Rücktritt verblüfft Christenheit

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Auf dem Petersplatz versammelte sich am AMontagaend eine kleine Gruppe junger Christen, um dem scheidenden Papst ihre Sympathie zu bekunden. Wie viele andere waren sie verblüfft von der Entscheidung Benedikts, zollten dem Pontifex aber Respekt.

Vereinzelt wurde auch Kritik an der Amtsaufgabe geübt. Man dürfe nicht weglaufen, sagten manche, doch im allgemeinen herrschte Verständnis und Anerkennung vor: “Ich glaube, er war anders als Johannes Paul II.; der hatte Charisma. Benedikt XVI. sagte die Wahrheit in einer Klarheit, die jeden berührte”, meint eine Frau in Paris.

Die Christen im Heiligen Land haben konkrete Erwartungen an Benedikts Nachfolger. “Als palästinensischer Christ erwarte ich und bete dafür, dass der nächste Papst sich mehr um die Besetzung Palästinas kümmert”, meint Fadi Qattan in Bethlehem.

Viele Christen verlassen das Heilige Land, weil sie bedroht werden und sich dort nicht mehr zu Hause fühlen – nur eine der vielen Aufgaben, der sich der nächste Nachfolger Petri stellen muss.