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"Layla Fourie", ein Thriller über Liebe, Lüge und Schuld


Kultur

"Layla Fourie", ein Thriller über Liebe, Lüge und Schuld

Mit Spannung erwartetet auf der Berlinale: der neue Film von Pia Marais “Layla Fourie”. Für ihren Thriller ist die in Berlin lebende Filmemacherin mit südafrikanischen Wurzeln in ihre Heimat zurückgekehrt. Rayna Campbell und August Diehl spielen die Hauptrollen.

Im Mittelpunkt steht eine alleinerziehende Mutter, die gerade eine Stelle in Johannesburg als Fachkraft für Lügendetektoren angetreten hat und sich nach einem Autounfall selbst in einem Netz aus Wahrheit, Lüge, und Schuld verfängt.
Denn als Testkandidat sitzt ihr ausgerechnet der Sohn des Mannes gegenüber, den sie überfahren hat.

“Layla Fourie” ist ein Film über Liebe, den Sicherheitswahn und die nicht verheilten Wunden der südafrikanischen Gesellschaft.

Pia Marais: “Die Reflexion über Südafrika war nicht beabsichtigt. Aber egal, was man in Südafrika macht, egal, worüber man dreht, es hat sofort einen politischen Kontext, das liegt an der Vergangenheit dieses Landes.
Mir ging es um andere Themen, die mir sehr wichtig waren, bedingungslose Liebe, Vertrauen und Misstrauen zwischen einem Mann und einer Frau.”

Rayna Campbell beeindruckt als Mutter, die zu allem bereit ist, um ihren Sohn zu schützen. Eigentlich ist die Britin als Theaterschauspielerin tätig. “Layla Fourie” ist ihr erster Spielfilm.

Rayna Campbell: “Man dreht Szene für Szene und muss dafür sorgen, dass das Spiel authentisch und magisch bleibt. Das geschieht beinah automatisch. Auf der Bühne herrscht eine ganz andere Atmosphäre, alles ist möglich, das ist schon anders.”

“Layla Fourie” konkurriert als deutscher Beitrag im Wettbewerb um den Goldenen Bären.

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