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Libyen alarmiert: Wohin sickern Mali-Kämpfer?

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Libyen alarmiert: Wohin sickern Mali-Kämpfer?

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Für Libyen sei und bleibe Sicherheit das wichtigste Thema, haben Regierungsmitglieder bei einem Besuch in Paris bekräftigt. “Ohne Sicherheit gibt es keine Entwicklung, keinen Respekt für die Menschenrechte,” so Außenminister Mohamed Ahmed Abdelaziz.

Die aktuelle Herausforderung: Der zweite Jahrestag der libyschen Revolution steht am 17. Februar an. Von morgen an werden deshalb die Grenzen zu Ägypten und Tunesien für vier Tage geschlossen, der Flugverkehr eingeschränkt.

Besonders bei der Grenzsicherung und dem Kampf gegen den Waffenschmuggel gebe es noch Handlungsbedarf, so Frankreichs Außenminister Laurent Fabius im Rahmen einer internationalen Libyen-Konferenz in Paris.

Libyen gilt spätestens seit dem tödlichen Brandanschlag auf die US-Vertretung in Bengasi im vergangenen September als instabil, 4000 Kilometer Grenzlinien als schlecht gesichert.

Beobachter der Region fürchten, dass malische und ausländische islamistische Kämpfer nach der Französisch-geführten Intervention aus Mali einsickern. Malis Grenzen gelten als durchlässig, der Waffenschmuggel als Bedrohung.

Mit Reuters, AFP