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Pferdefleischskandal: Lebensmittelaufsicht schließt zwei Betriebe

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Pferdefleischskandal: Lebensmittelaufsicht schließt zwei Betriebe

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Die britische Lebensmittelaufsicht FSA hat am Dienstag nach einer Razzia zwei Fleischverarbeitungsbetriebe in England und in Wales geschlossen. Von dem Schlachthof in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire sollen geschlachtete Pferde an einen Verarbeitungsbetrieb im Westen von Wales geliefert worden sein.

Ernährungs- und Umweltminister Owen Paterson kündigte an, mit aller Schärfe gegen Verstöße vorzugehen. “Es ist absolut schockierend, dass wir feststellen mussten, dass soetwas in Großbritannien passiert. Dies ist der erste Fall und wir werden dem mit allen Mitteln, die die Lebensmittelaufsicht besitzt, nachgehen. Und wenn wir ein kriminelles Vergehen feststellen, erwarte ich, dass die Polizei mit der vollen Härte des Gesetzes vorgeht”, erklärte Owen.

Die rumänische Regierung wies den Vorwurf des Fehlverhaltens in der Pferdefleischaffäre zurück. Die im vergangenen Jahr aus der Schlachtung von Pferden, Eseln und Mulis gewonnenen 6.300 Tonnen Fleisch seien korrekt deklariert worden. Nur korrekt deklariertes Fleisch sei exportiert worden.

Link: Mitteilung der britischen Lebensmittelaufsicht FSA (englisch) http://www.food.gov.uk/news-updates/news/2013/feb/fsa-raid-horsemeat