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Atom-Vorgespräche mit dem Iran festgefahren

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Atom-Vorgespräche mit dem Iran festgefahren

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Ratlosigkeit und Stillstand im Atomstreit mit dem
Iran: “Wir brauchen Zeit um zu überlegen, wie wir die Gespräche fortsetzen”, sagte der Leiter einer Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Herman Nackaerts, in Wien nach der Rückkehr seiner Delegation aus dem Iran:

“Unser Engagement für Fortsetzung des Dialogs ist unerschütterlich. Wir werden jetzt hart arbeiten, und versuchen, die restlichen Differenzen zu lösen”.

Die IAEA-Delegation hatte einen Tag lang versucht, mit Vertretern der iranischen Führung einen Zeitplan zur Untersuchung mutmaßlicher Atomwaffenprojekte zu finden – diese Gespräche laufen seit einem Jahr.

Die Delegationen hatten sich ohne einen neuen Termin für ein nächstes Treffen getrennt.

Der iranische IAEA-Botschafter Ali Asghar Soltanieh äußerte sich weniger pessimistisch: Man habe
“einige Meinungsverschiedenheiten” ausgeräumt.

Im Vorfeld war den Inspekteuren der lange geforderte Zugang zum umstrittenen Militärkomplex Parchin in Aussicht gestellt worden – wieder abgelehnt. Zuvor will Teheran ein Ok für ein ziviles Atomprogramm.

Die Blockade bei den IAEA-Gesprächen dürfte auch Thema bei dem Treffen Ende Februar in Kasachstan mit der 5+1-Gruppe sein. Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland
starten einen neuen Versuch, die iranische Regierung zur Einstellung der Urananreicherung zu bewegen. Der Iran solle dabei Flexibilität
zeigen, um “substanzielle Fortschritte” zu erzielen, sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton.
Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernkraft heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten.

Teheran bestreitet dies.

Mit Reuters, dpa