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Pferdelasagne: Von Fleischeslust zu Fleischesfrust

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Pferdelasagne: Von Fleischeslust zu Fleischesfrust

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Im Pferdefleisch-Skandal hat der französische Großhändler Spanghero seine Unschuld betont. Spanghero sei der Ansicht gewesen, er verkaufe Rindfleisch. Das sieht Frankreichs Regierung anders. Das Verbraucherschutzministerium spricht von “Betrug”.

Lebensmittelinspekteure hatten am Montag im Unternehmen bei Toulouse ermittelt.

Frankreichs Verbraucherschutzminister Benoit Hamon sagte, den Untersuchungen zu Folge sei Spanghero das erste Glied in einer Kette gewesen, das rumänischem Pferdefleisch den Stempel Rind aufgedrückt habe.
Die Untersuchungen zeigten, Spanghero wusste, dass es sich um Pferdefleisch handeln könnte.

Um Lebensmittel sicherer zu machen, soll sich künftig die europäische Polizeibehörde Europol um den Skandal kümmern, da das Problem grenzüberschreitend ist.

Auch in Deutschland verschwindet mehr und mehr verdächtige Lasagne aus den Supermärkten. Diese wurden von dem französischen Händler Comigel beliefert, der mit Spanghero zusammenarbeitete.

Außerdem schlägt Großbritannien Alarm: Untersuchungen zu Folge ist Fleisch von Pferden nach Frankreich verkauft worden, die vorher mit einem schädlichen Schmerzmittel gespritzt worden waren. Mehrere Menschen wurden bereits festgenommen. Der Skandal zieht größere Kreise, das Vertrauen der Verbraucher sinkt mit jeder neuen Enthüllung.