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Tränen und Gelächter: Benedikt sagt "Servus" zu Roms Priestern

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Tränen und Gelächter: Benedikt sagt "Servus" zu Roms Priestern

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“Der Welt verborgen” werde er sein, sagte der künftige Ex-Papst Benedikt XVI. vor mehr als 1.000 römischen Priestern. Es war das erste Mal, dass er seit seiner Rückzugs-Ankündigung Anfang der Woche ohne vorbereitetes Skript sprach. Er wünsche sich eine “wahre Erneuerung der Kirche.” Die wegweisenden Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils seien “nicht vollständig umgesetzt.”

Benedikt XVI.:

“Selbst wenn ich jetzt mein Amt aufgebe, bin ich im Gebet immer bei euch. Und ihr seid bei mir, da bin ich sicher. Auch wenn ich der Welt verborgen bleibe.”

Benedikt tritt Ende Februar aus Gesundheitsgründen zurück.

Ein Treffen zwischen Tränen und Gelächter – als ein baumlanger Priester den Papst um zwei Haupteslängen überragt, steigt er eben einfach wieder eine Treppenstufe herunter.

Er fühle “eine Mischung von Traurigkeit und Respekt, Bewunderung und Bedauern, Zuneigung und Stolz”, so Kardinalvikar Agostino Vallini.

“Er hat die alte Form zerbrochen, er hat die Tradition gebrochen, er hat alles verändert,” sagte ein anderer. “Es ist ein Frühling für die Kirche und eine Zeit voller Licht.”

Mit dpa, Reuters