Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Goldener Berlinale-Bär geht erstmals nach Rumänien


Deutschland

Goldener Berlinale-Bär geht erstmals nach Rumänien

Der Goldene Bär der Berlinale geht dieses Jahr zum ersten Mal nach Rumänien. Der Gewinner ist Calin Peter Netzer – ein Rumäne, der als Kind und Jugendlicher in Stuttgart lebte.

Den Hauptpreis bei den Berliner Filmfestspielen bekam Netzer für “Die Stellung des Kindes” (“Pozitia Copilului”), seinen dritten Spielfilm. Darin erzählt er von einer schwierigen Mutter-Sohn-Beziehung in einer korrupten Gesellschaft.

Einen Silbernen Bären als beste Schauspielerin erhielt die Chilenin Paulina García für ihre Rolle in dem Liebesfilm “Gloria”. García spielt eine Endfünfzigerin, die noch einmal von der großen Liebe träumt.

Als bester Schauspieler wurde der Roma und Laienschauspieler Nazif Mujic aus Bosnien ausgezeichnet, für “An Episode in the Life of an Iron Picker” (“Epizoda u zivotu beraca zeljeza”). Danis Tanovics Drama, in dem Mujic und seine Frau eine wahre Episode aus ihrem schweren Leben nachspielen, erhielt auch den Großen Preis der Jury.

Die Auszeichnung für das beste Drehbuch ging an den in seiner Heimat verfolgten Iraner Dschafar Panahi und seinen Kollegen Kambosiya Partovi für den geheim gedrehten Film “Geschlossener Vorhang” (“Pardé).

Bester Regisseur wurde der US-Amerikaner David Gordon Green für “Prince Avalanche”. Der deutsche Film “Gold” von Thomas Arslan ging leer laus.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Nach Kämpfen von Mali taucht Brief von Islamistenchef auf