Eilmeldung

Eilmeldung

Ecuador: Präsident Correa sieht sich im Amt bestätigt

Sie lesen gerade:

Ecuador: Präsident Correa sieht sich im Amt bestätigt

Schriftgrösse Aa Aa

Staatschef Rafael Correa hat sich zum Sieger der Präsidentschaftswahl in Ecuador ernannt. Nachwahlbefragungen gehen von bis zu 62 Prozent der Stimmen für den sozialistischen Wirtschaftsexperten aus. Falls das Ergebnis stimmt, wäre keine Stichwahl nötig.

Correa ist seit 2006 im Amt. Er brachte dem südamerikanischen Land Stabilität und war der erste Staatschef seit 20 Jahren, der ein Mandat zu Ende brachte.

Correa bedankte sich für das Vertrauen der Wähler. Ecuador werde niemals scheitern, seine Regierung werde die Menschen niemals enttäuschen.

Den Befragungen zu Folge wurde der konservative Banker Guillermo Lasso mit rund 20 Prozent zweiter – damit schnitt er im Vergleich zu den sechs restlichen Kandidaten am besten ab. Gegner des Präsidenten werfen ihm vor, die Opposition mundtot zu machen und die Redefreiheit zu beschneiden. Correas gute Bilanz hängt unter anderem mit dem hohen Ölpreis zusammen, der der Regierung große Ausgaben ermöglicht.

Zur Stimmabgabe waren an die 12 Millionen Wahlberechtigte in Ecuador aufgerufen.