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Erneuter Anlauf zu Friedensgesprächen für Syrien

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Erneuter Anlauf zu Friedensgesprächen für Syrien

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Im syrischen Homs sind mindestens fünf Aufständische und zwei Hisbollah-Mitglieder getötet worden. Die Kämpfe zwischen den libanesischen Schiiten und den sunnitischen syrischen Rebellen zeigen die wachsende Rolle der Hisbollah im Konflikt des Nachbarlandes. Diese wird vom Iran unterstützt und ist ein Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Damit der Konflikt nicht weiter über die Grenzen Syriens hinauswächst, forderte der internationale Vermittler Lakhdar Brahimi die Opposition und Regierung in Syrien erneut zum Dialog auf.

Im Hauptquartier der Arabischen Liga in Kairo erklärte er, wenn ein Dialog zwischen der Opposition und einer ernst zunehmenden Delegation der syrischen Regierung beginne, der zumindest am Anfang unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen stehe, dann sei das der Anfang, um Syrien wieder zu einem besseren Ort zu machen.

Ob es bald zu Friedensverhandlungen zwischen beiden Seiten kommt, bleibt offen. Denn die Opposition besteht auf einen Rücktritt al-Assads und verlangt die Freilassung von 160 000 Gefangenen. Die syrische Regierung will ihrerseits nur in Syrien verhandeln.