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Präsidentenwahl in Zypern geht Sonntag in zweite Runde

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Präsidentenwahl in Zypern geht Sonntag in zweite Runde

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Überschattet von einer schweren Wirtschaftskrise hat bei der Präsidentenwahl in Zypern der Konservative Nicos Anastasiades die meisten Stimmen erhalten. Rund 45 Prozent der Wähler unterstützten ihn. Zur absoluten Mehrheit reichte es jedoch nicht.

Anastasiades präsentierte sich als der einzige, der ein internationales Rettungspaket für das von der Pleite bedrohte Zypern aushandeln könne.

Er wird kommenden Sonntag in der Stichwahl auf den unabhängigen Kandidaten Stavros Malas treffen, der von den Kommunisten unterstützt wird und der an diesem Sonntag Zweiter wurde.

Der Unabhängige Giorgos Lillikas, der den Sozialisten nahe steht, wird nun zum Königsmacher. Er hat bisher jedoch noch keine Wahlempfehlung abgegeben.

Der neue Präsident soll Zypern durch die schwere Finanzkrise führen und vor dem Bankrott bewahren. Das Land braucht nach offiziellen Angaben dringend 17,5 Milliarden Euro, um seine Banken und die Staatsfinanzen zu stabilisieren.