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"Ralph", der Oscar-Kandidat

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"Ralph", der Oscar-Kandidat

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Von wegen: “Ralph reicht’s”! Jetzt geht’s erst richtig los für jüngsten Animationsfilm aus dem Hause Disney. Der Streifen, eine Liebeserklärung an die Videospielkultur der 80er Jahre, ist auf Oscar-Kurs. Und das nach einem beachtlichen, internationalen Kinostart. Verantwortlich für den Erfolg ist Regisseur Rich Moore, der bereits zahlreiche Folgen von “Futurama” und “Die Simpsons” umgesetzt hat, er freut sich über die Anerkennung.
“Wenn man als kleine Gruppe von Leuten an einem Projekt arbeitet, fragt man sich, vor allem als Regisseur, ist das wirklich gut? Sind wir nicht einfach nur in die Sache verliebt, weil sie uns gefällt, haben wir unsere Objektivität verloren? Die Tatsache, dass der Film so gut ankommt und noch dazu für den Oscar nominiert wurde, ist einfach überwältigend.”

“Wreck it Ralph”, so lautet der englische Titel, handelt von einem Videospielbösewicht in der Sinnkrise, der kein Bad Boy mehr sein möchte, sondern ein echter Held und sich in andere Videospiele mogelt.
Der Film kam im vergangenen Dezember in die deutschsprachigen Kinos. Ob er einen Oscar bekommt, erfahren wir in der Nacht zum 25. Februar.