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Russisch-Amerikanische Verstimmung nach Tod von Adoptivkind

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Russisch-Amerikanische Verstimmung nach Tod von Adoptivkind

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Der Tod eines russischen Adoptivkindes in den USA sorgt für Empörung in Russland. Laut der Regierung in Moskau wurde der dreijährige Maxim von seinen Adoptiveltern misshandelt und mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Laut dem russischen Außenministerium ereignete sich der Fall Ende Januar. Nach einer Schweigeminute in der Duma sagte die Familien-Politikerin Olga Batalina nun:

“Leider wird der Tod dieses Kindes von den US-Kongressabgeordneten und Senatoren nicht als Tragödie begriffen. Vielleicht war es für niemanden in den USA eine Tragödie. Ich denke, wir Duma-Abgeordneten sollten dabei nicht einfach ruhig zusehen.”

Erst Ende vergangenen Jahres verabschiedete das Parlament in Moskau ein Adoptionsverbot für US-Bürger, das seit diesem Jahr in Kraft ist. Diese beiden Kinder gehören zu den letzten, die noch von ihren US-Adoptiveltern aus Russland abgeholt werden können. Die neuen Familien hatten ihre Anträge bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes eingeleitet.