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Ringen: Olympia-Sieger Jordanow gibt aus Protest Goldmedaille zurück

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Ringen: Olympia-Sieger Jordanow gibt aus Protest Goldmedaille zurück

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Ringen ist eine der erfolgreichsten Sportarten in Bulgarien. Entsprechend groß ist dort die Empörung über den Plan des Internationalen Olympischen Komitees, die Sportart aus dem Programm der Olympiade 2020 zu streichen. Der Olympiasieger von 1996, Walentin Jordanow hat jetzt aus Protest gegen den Plan seine Goldmedaille aus Atlanta zurückgegeben.

Dieser Schritt, so sagt er, sei als Solidaritätsbekundung gedacht für die Millionen Ringer weltweit und die vielen Kinder, die diesen Sport liebten und davon träumten, selbst einmal Gold zu gewinnen.

Das Ringen habe die antiken und die modernen Spiele mitbegründet, so der 53 Jahre alte Jordanow weiter. Sein Landsmann Armen Nasarin brachte sogar einen Hungerstreik als Protestform ins Gespräch. Es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass das IOC von seinem Vorhaben abrückt. Im September wird endgültig darüber abgestimmt.