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Finanzmärkte fürchten Italienwahl

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Finanzmärkte fürchten Italienwahl

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Auch aus Sicht der Börsen kommt es in Italien am Sonntag zum Showdown. Die Möglichkeit eines Berlusconi-Comebacks bei der bevorstehenden Parlamentswahl treibt Aktionären den Angstschweiß auf die Stirn.

Sollte der frühere Ministerpräsident einen Wahlsieg erringen, dürfte Italien an den Märkten brutal abgestraft werden. Groß vor allem die Furcht, dass das Land von seinem Sparkurs abrücken könnte.

Mario Monti setzte Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen durch, um die Schuldenlast zu senken. Zugleich initiierte er eine Reihe von Reformen, um die die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu steigern.

Doch eine wiederwahl Berlusconis hieße wohl: Die Aktienmärkte würden in den Keller rauschen, die Renditen am Bondmarkt für Italien entsprechend anziehen. Das hart erarbeitete Vertrauen in Italien wie auch in die gesamte Euro-Zone käme wieder auf den Prüfstand.

Letzte Umfragen jedoch sehen Berlusconi und seine Partei weit abgeschlagen….