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Yoko-Ono-Show in der Frankfurter Schirn

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Yoko-Ono-Show in der Frankfurter Schirn

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Zur Ausstellungseröffnung ein Freudentanz, leichtfüßig, elegant. Das ist Yoko Ono, eine Art lebendiges Kunstwerk. Vielen ist sie vor allem als die Witwe von John Lennon ein Begriff. Eine Retrospektive in der Frankfurter Schirn Kunsthalle würdigt ihr reichhaltiges Schaffen als Konzeptkünstlerin, Malerin, Musikerin und Philosophin.

Die Schau ehrt eine Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war und schon in den 60er Jahren ausprobierte, was erst später in der Kunstszene angesagt sein würde. Sie halbierte Möbel, ließ sich die Kleider vom Leib schneiden, malte, drehte Filme, setzte sich für Liebe und Weltfrieden ein. Und sie machte Musik. Schon als kleines Kind.
“Meine musikalische Erziehung begann bereits mit drei oder vier Jahren”, so Yoko Ono. “Ich lernte viele, vor allem deutsche Lieder und Übungen, das kam alles aus Deutschland.”

Überschattet wird Yoko Onos Werk wohl auf ewig von ihrer Ehe mit John Lennon. Eine Zeit lang war die berühmteste Witwe der Welt als Hexe verschrien, als Sargnagel der Beatles. Da wurde Einiges verkannt, meint Schirn Direktor Max Hollein.
“Diese Schau zeigt Yoko Onos gesamtes Werk., Sie ist zweifelsohne eine der bekanntesten Figuren der Kultur des 20. Jahrhunderts. Sie ist aber auch Avantgarde-Künstlerin, die Maßstäbe setzte für eine ganze Künstlergeneration und die in 60er und 70er Jahren bahnbrechende Arbeiten vorstellte. Sie erforschte die Grenze zwischen konzeptueller und Performance-Kunst.”