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Spanierin sorgt für Rarität im Ski-Weltcup

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Spanierin sorgt für Rarität im Ski-Weltcup

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Es ist eine halbe Ewigkeit her, dass Carolina Ruiz Castillo auf dem Podium eines Weltcup-Rennens stand. Vor 13 Jahren wurde die Spanierin Zweite in Sestriere im Riesenslalom, in Meribel in den französischen Alpen holte die 31-Jährige in der Abfahrt nun ihren ersten Sieg ihrer Weltcup-Karriere.
Auf der Olympiastrecke von 1992 überraschte Ruiz Castillo die Konkurrenz, nachdem sie bereits im Training als Dritte angedeutet hatte, dass sie Großes vorhat.

Die gebürtige Chilenin ließ Maria Höfl-Riesch als Zweite hinter sich. Ein Fehler kurz vor dem Zielhang kostete der 28-Jährigen den Sieg. Die Deutsche lag letztlich 0,20 Sekunden hinter der Tagessiegerin.

Der dritte Platz ging an Marie Marchand-Arvier. Die Französin war lediglich eine Hunderstelsekunde langsamer als Höfl-Riesch. Die Weltcupführende Tina Maze aus Slowenien wurde Vierte, vor der Österreicherin Regina Sterz sowie Nadja Kamer aus der Schweiz.