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Parlamentswahl in Italien beginnt schleppend

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Parlamentswahl in Italien beginnt schleppend

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Die mit großer Spannung erwartete Parlamentswahl in Italien hat mit mäßiger Beteiligung der Wähler begonnen. Bis zum Mittag gaben nur 14,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab, wie das Innenministerium in Rom mitteilte. Bei der letzten nationalen Wahl 2008 waren es zu diesem Zeitpunkt 16,3 Prozent.

Zu denen, die bereits gewählt haben, gehören Pier Luigi Bersani und Silvio Berlusconi. Bersani hat mit seinem Mitte-Links-Bündnis beste Chancen, neuer Ministerpräsident zu werden. Das Mitte-Rechts-Lager des früheren Regierungschefs Berlusconi lag jedoch zuletzt nur knapp hinter Bersani und seinen Verbündeten.

Der Refomer Mario Monti zeigte sich bei seiner Stimmabgabe eher zurückhaltend. Kein Wunder: Sein Bündnis der Mitte droht abgeschlagen als viertstärkste Kraft aus den Wahlen hervorzugehen.

Deutlich mehr Stimmen dürfte nach Meinung von Experten der Komiker Beppo Grillo bekommen. Mit seiner populistischen Protestbewegung “Fünf Sterne” traf er offenbar den Nerv vieler Wähler.

Mehr als 50 Millionen Italiener sind heute und morgen aufgerufen, das Abgeordnetenhaus und den Senat neu zu bestimmen. Beobachter befürchten, dass Favorit Pier Luigi Bersani keine stabile Mehrheit zusammenbekommen wird, um die notwendigen wirtschaftlichen Reformen vo-ranzutreiben.