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Die halbe Welt in elf Tagen: John Kerry kommt als Erstes nach Europa

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Die halbe Welt in elf Tagen: John Kerry kommt als Erstes nach Europa

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Der neue US-Außenminister John Kerry hat sich für seine erste Auslandsreise Europa und die arabische Welt ausgesucht. Seit gestern ist er in London, dann sind Berlin, Paris und Rom an der Reihe. Seine Gastgeber sind gespannt: Kommt der Neue mit neuen Konzepten für die Krisenherde Syrien, Iran und Israel/Palästina?

Und freuen sich über die symbolische Aufwertung des “alten Europas”: Kerrys Vorgängerin Hillary Clinton war gleich nach Amtsantritt nach Japan, Indonesien, Südkorea und China geflogen.

In Berlin ist Kerry mit seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow verabredet, in Rom hofft er syrische Oppositionelle und deren Unterstützer aus mehreren Staaten zu treffen.

Kerry sei vor allem losgefahren, um zuzuhören – hatte es vor der Abreise in Washington geheißen. Die Erwartungen sind trotzdem hoch.

Nicht nur in London. Hier werden Aussagen des neuen US-Chefdiplomaten zu Syrien, Mali, Iran und Nordkorea erwartet.

Die nächsten Gastgeber auf Kerrys Speeddating-Tour “neun Staaten in elf Tagen” haben die akuten Probleme vor der Haustür: Ankara, Kairo, Riyadh, Abu Dhabi und Doha.

Mit Reuters