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Iran verärgert über Oscar-Gewinner "Argo"

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Iran verärgert über Oscar-Gewinner "Argo"

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Der Iran hat verärgert auf die Vergabe des Haupt-Oscars an “Argo” und den Auftritt der First Lady Michelle Obama reagiert. In den iranischen Kinos lief der Streifen über eine Geiselnahme im Iran nicht, doch viele haben ihn trotzdem gesehen. Die Meinungen gehen auseinander: “Ich habe mir nicht den ganzen Film angeschaut. Er war einfach nicht gut und ich habe es nicht mehr ausgehalten. Ich glaube, dass “Argo” aus politischen Gründen einen Oscar bekommen hat. Dieser Preis ging nicht an den Streifen wegen seiner Struktur oder seinem Drehbuch.” Ein Kunststudent sagte hingegen: “Viele sprechen von politischen Motivationen, aber ich glaube nicht, dass die Oscar-Jury so etwas machen würde. Sie hat einfach ein Urteil gefällt und “Argo” ausgezeichnet.”

Der Iran plant nun einen Gegenfilm zu “Argo”. Darin sollen die Ereignisse vor 33 Jahren aus iranischer Sicht erzählt werden, als sechs Geiseln in Teheran mit Hilfe von CIA-Agenten und Hollywood-Produzenten aus dem Land geschmuggelt werden konnten.