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"Die Unregierbarkeit hat gewonnen"

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"Die Unregierbarkeit hat gewonnen"

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………..schreibt die Zeitung “Il Messagero”. Nach den Wahlen in Italien blockieren sich die Lager. Kein Parteienbündnis gewann eine klare Mehrheit. Silvio Berlusconi ist zurück, und Populist Beppe Grillo sahnt ein Viertel der Stimmen ab. Die Börse taucht ab, Staatsschulden werden teurer, der Euro taumelt. Der Mann auf der Straße versucht sich in Gleichmut.

Ein Mann in Rom: “Was ist denn groß passiert? Im Grunde sind 5 Prozent der Stimmen von der Demokratischen Partei zur Bewegung Beppe Grillos gewandert. Das wichtigste Ergebnis ist: Die Menschen zeigen – sie sind wütend.”

Enrico Bona, euronews : “Also Neuwahlen? Was meinen Sie?

“Ich weiß nicht, die Lage ist so chaotisch .. Das ist das schlechteste Ergebnis, das man sich überhaupt vorstellen kann.”

Eine Frau::

“Ich hoffe, dass das Wahlgesetz geändert wird, und wir wählen nochmal. Sonst würde ich hoffen, dass die Politiker verantwortlich handeln und zusammenarbeiten. Und ich hoffe, die Demokratische Partei und Fünf-Sterne-Bewegung finden einen gemeinsamen Nenner … aber ich habe da meine Zweifel. “

Wenigstens der Mann steht fest, der jetzt per Verfassung den Schwarzen Peter hat: Staatspräsident Giorgio Napolitano muss sagen, wie es weitergeht.

Enrico Bona, euronews:

“Mario Monti ist ein Jahr lang von einer merkwürdigen Koalition unterstützt worden. Der nächste Ministerpräsident muss sich für jedes Gesetz eine neue Mehrheit suchen. Das bedeutet eine permanente Verhandlerei. Mit eingebauter Instabilität.”

Mit dpa