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Imagina präsentiert Revolutionäres in der Zahnmedizin


Sci-Tech

Imagina präsentiert Revolutionäres in der Zahnmedizin

Die Imagina ist die jährliche Messe für digitale Bilder und 3D in Monaco. Der Schwerpunkt in diesem Jahr lag auf dem Einsatz von 3D-, Laser- und anderen modernen Technologien im Bereich der Zahnmedizin. Aussteller aus zwölf Ländern präsentierten die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet. Prinz Albert von Monaco hat die Messe eröffnet.

Euronews:

“Warum liegt der Schwerpunkt der Imagina in diesem Jahr auf dem Bereich der Zahnmedizin?”

LAURENT PUONS, Imagina-Manager:

“Wir haben uns dafür entschieden, weil Technologien wie 3D oder Laser für die Zahnmedizin sehr nützlich sind. Die Diagnosemethoden können damit verbessert werden. Insgesamt bieten sie Patienten einen weit größeren Komfort in vielerlei Hinsicht.”

Der gefürchtete Boher könnte bald der Vergangenheit angehören. Das slowakische Unternhemen Fontona stellte einen neuen Laser vor, der Löcher verschiedener Größe und Form “bohrt”: Je nachdem, wie groß die kariöse Stelle ist, wo am Zahn sie sich befindet und welcher Art die Füllung sein soll. Für den Patienten hat das den Vorteil, dass die Behandlung deutlich schmerzfreier ist, als beim herkömmlichen Bohren.

MARKO KAZIC, Ingenieur:

“Hier sehen sie, wie man ein rechteckiges Loch macht: Der Laser entfernt Schicht für Schicht: vier bis fünf Schichten, dann ist das Loch fertig.”

Das koreanische Unternhemen Vatech präsentierte neueste Röntgenmethoden. Beim digitalen Röntgen ist die Strahlenbelastung deutlich geringer als beim analogen. Außerdem werden die Strahlen ganz gezielt eingesetzt, also nur an den Stellen des Mundraums, der wirklich untersucht werden soll.

Euronews:
“Dieses Jahr stehen neue Technologien im Bereich der Diahgnose und Behandlung im Vordergrund, aber auch solche, die die Angst vor dem Zahnarzt verringern können.”

Genau darauf hat sich der brasilianische Aussteller Gnatus spezialisiert: Die Technologie ist patientenorientiert. Sie soll den Stress beim Zahnarztbesuch minimieren.

ERICK LAZARUS, Fachmann für Dentaltechnologie

“Wir haben Massageelemente integriert. Der Patient bekommt eine Fernbedienung. Mit der kann er selbst bestimmen, welche Art Massage er vorzieht: pulsierend, gleichförmig, wellenartig und so weiter. Außerdem setzen wir auf die Farbtherapie. Licht, das wellenförmig in verschiedenen Farbtönen im Behandlungsraum zum Einsatz kommt. Sehr entspannend.”

Kennen Sie die noch? Die gute alte Zahnspange?

Das amerikanische Unternehmen Invisalign zeigt, dass es auch anders geht. Durchsichtig, herausnehmbar, fast unsichtbar.

PATRICE BERGEYRON, Zahnarzt

“Wenn Zähne übereinander stehen, schief sind oder sonst wie aus der Reihe tanzen, kann man sie ersetzen oder in die richtige Stellung bringen. Das hier sind echte Zähne: gerade und weiß, aber kein Zahnersatz. Um das zu schaffen, fertigen wir einen digitalen Abdruck, wonach wir ein Modell fertigen. Diese Zahnspangen werden von Zahnmedizinern und Kieferorthopäden hergestellt. Die Besuche in der Praxis kann man damit aber reduzieren. Einstellen kann sie der Patient nämlich ganz einfach zu Hause.”

Jede dieser durchsichtigen Spangen ist ein wenig anders. Zwei Wochen lang werden sie getragen, dann kommen die nächsten an die Reihe. Bis die Zähne die gewünschte Position errreicht haben. Für ein perfektes Lächeln.

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