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Monti: "Man hätte das Wahlrecht reformieren müssen"

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Monti: "Man hätte das Wahlrecht reformieren müssen"

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Zu den klaren Verlieren der Wahl gehört der scheidende Ministerpräsident Mario Monti. Mit etwa 7 Prozent der Mandate landete sein Wahlbündnis weit abgeschlagen auf dem vierten Platz, zu wenig, um als Mehrheitsbeschaffer dienen zu können. Dennoch sei er sehr zufrieden, sagte Monti am späten Montagabend.

“Es ist wirklich bedauerlich, dass trotz aller Aufforderungen des Staatsoberhauptes das Wahlrecht nicht geändert wurde. Ich glaube, dass dies die Aufgabe der politischen Kräfte ist und ich stelle fest, dass diese Reform fehlgeschlagen ist in einem Jahr, das viele soziale und wirtschaftliche Reformen gesehen hat. Das ist einer der Gründe, warum die Wähler so von der Politik entfremdet sind”, meint Monti.

Monti selbst trat bei der Wahl nicht an. Er ist Senator auf Lebenszeit.

Link:
Con Monti per l'Italia (italienisch)