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Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel gefeuert

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Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel gefeuert

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Nach dem Tod eines Palästinensers in israelischer Haft haben militante Palästinenser aus dem Gazastreifen Raketen auf Israel gefeuert. Die palästinensische Nachrichtenseite Amad berichtet,
Mitglieder der Al-Aksa-Brigade hätten sich dazu bekannt. Sie hätten damit auf den Tod des Häftlings reagiert.

Yossi Atia, Sicherheitschef für das Schulwesen in der Region Ashkelon, erzählt: “Der Angriff kam völlig überraschend. Es war alles ruhig gewesen, zumindest hier in der Region, bis plötzlich dieser Angriff kam.”

Die Palästinenser werfen Israel vor, den Häftling gefoltert zu haben. Seit seinem Tod am Samstag kommt es zu Demonstrationen und Unruhen. Palästinenserpräsident Mahmut Abbas sagte:
“Wenn es nicht immer noch palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen gäbe, gäbe es auch keine Demonstrationen. Wenn die israelischen Siedler nicht die Ernten niederbrennen würden, würde sie niemand angreifen.”

Israel betonte, die Untersuchungen zur Todesursache des Häftlings liefen noch. Nach Berichten aus dem Gazastreifen hatten Palästinenser bereits in der Nacht zum Sonntag drei Raketen abgefeuert, die aber israelisches Gebiet nicht erreicht hatten.