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Walschützer rammen Walfänger


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Walschützer rammen Walfänger

Schiffe der australischen Meeresschutzorganisation Sea Shepherd haben am Montag ein Auftankmanöver eines japanischen Walfängers behindert. In den Gewässern der Antarktis zwängten sich die Sea Shepherd Schiffe zwischen den japanischen Walfänger Nisshin Maru und das Tankschiff Sun Laurel und rammten sie mehrfach.

Die Organisation wirft den Japanern vor, gegen australisches und internationales Recht zu verstoßen. “Tokio zeigt dem Australischen Bundesgerichtshof die Lange Nase. Der hat den Walfang in unserem Walschutzgebiet in der Antarktis untersagt. Das Problem ist die Regierung Gillard, die Entscheidungen des Australischen Bundesgerichtshofes nicht durchsetzt und mit Patrouillen den illegalen Walfang verhindert”, erklärt der frühere australische Senator Bob Brwon, ein Sea Shepard Vorstand.

Seit 1986 gibt es ein Walfang-Moratorium. Nach eigenen Angaben fangen die japanischen Schiffe Wale zu “wissenschaftlichen Zwecken”. Das ist auch nach den Moratoriumsbestimmungen zulässig. Ein US-Berufungsgericht hat angeordnet, dass Schiffe der Organisation einen Mindestabstand von 500 Yards (457 Metern) zu den japanischen Schiffen halten.

Sea Shepherd wirft den Japanern auch vor, mit dem Betanken in Antarktischen Gewässern gegen die Umweltschutzvorschriften des Antarktisvertrages verstoßen zu haben.

Weiterführende Links:

Sea Shepherd (deutsch)

Internationale Walfangkommission (englisch)

Internationales Walfangabkommen Text (deutsch)

Sekretariat des Antarktisvertrages (englisch)

Antarktisvertrag Text (deutsch)

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