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Eurogruppe befasst sich mit Zypern

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Eurogruppe befasst sich mit Zypern

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Am kommenden Montag kommt in Brüssel die Eurogruppe zusammen. Eines der wichtigsten Themen wird dann das pleitebrdrohte Zypern sein. Der ehemalige zyprische Finanzminister Vassos Shiarly sagte jetzt, sein Land sei bis Mai noch ausreichend finanziert. Nikosia braucht nach bisherigen Schätzungen rund 17,5 Milliarden Euro Finanzhilfe. Es gibt aber auch Informationen, dass die Summe kleiner sein könnte.

Zypern hat nach den Präsidialwahlen am 24. Februar einen neuen Mann am Steuer. Der neue Präsident, der konservative Politiker Nikos
Anastasiades, sagte vor dem Parlament, man werde sol bald wie möglich über einen Kredit verhandeln. Allerdings werde man einen Schnitt bei den öffnetlichen Schulden nicht akzeptieren, das sei kein Zeichen der Solidarität. In diesem Punkt gebe es keine Diskussion.

Wie jetzt bekannt wurde, haben die Zyprer aus Angst vor einem Austritt aus der Eurozone oder
einer Sondersteuer in Zypern im Januar große Summen von heimischen Konten abgezogen: Nach Angaben der Zentralbank Zyperns flossen 1,7 Milliarden Euro ab. Die Geldeinlagen fielen im Januar
auf rund 68 Milliarden Euro nach 70 Milliarden im Dezember 2012. Bürger und Unternehmen aus Drittländern außerhalb der EU zogen seit Dezember 636 Millionen Euro ab.