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USA zittern vor nächster Fiskalklippe

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USA zittern vor nächster Fiskalklippe

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US-Präsident Barack Obama sieht Hunderttausende Jobs in den USA gefährdet. Ursache ist eine neue Fiskalklippe auf die das Land zusteuert. Kommt es zu keiner Einigung im US-Haushaltsstreit, dürften um Mitternacht automatische Kürzungen in Milliardenhöhe greifen.

“Der Präsident will Steuerschlupflöcher schließen aber nur, um weitere Staatsausgaben zu finanzieren”, so der Chef der Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner. “Wollen wir auch Schlupflöcher schließen? Natürlich. Aber mit unseren Reformen wollen wir mehr Jobs schaffen und nicht noch stärker den Staat finanzieren.”

Nahezu alle Bundesbehörden wären von den Kürzungen betroffen – insgesamt stehen Einschnitte in Höhe von 65 Milliarden Euro an. Der US-Präsident will sich heute persönlich mit führenden Kongressabgeordenten treffen, um doch noch eine Einigung zu erreichen.

Eine Angestellte meint: “Ich hoffe, sie hören mit dem Taktieren und den Spielchen auf und tun was für die Leute. Treffen die richtigen Entscheidungen.” Welche Folgen die Einschnitte hätten, lässt sich bislang nur erahnen. Hunderte illegaler Einwanderer waren im Vorfeld bereits aus den Haftanstalten entlassen worden. Deren Unterbringung in den Gefängnissen sei nun zu teuer, hieß es.