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Obama will nicht sparen

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Obama will nicht sparen

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Wenige Stunden nach dem Inkrafttreten der automatischen Haushaltskürzungen in den USA (Sequester)hat US-Präsident Barack Obama den Kongress aufgefordert, einen Kompromiss zu finden. Nachdem sich Demokraten und Republikaner nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen konnten, müssen jetzt in diesem Jahr nach dem Rasenmäherprinzip Ausgaben in Höhe von 65 Milliarden Euro gestrichen werden.

“Diese Kürzungen sind dumm. Sie werden unserer Wirtschaft schaden und Jobs kosten. Der Kongress kann sie jederzeit stoppen, sobald beide Seiten zum Kompromiss bereit sind. Sie sollten wissen, dass zwar nicht alle die Folgen dieser Kürzungen sofort spüren werden, dennoch wird es schmerzlich werden. Es wird ein spürbarer Eingriff in das Leben vieler Familien aus der Mittelschicht”, erklärte Obama in seiner wöchentlichen Videobotschaft im Internet.

Besonders hart trifft es das Pentagon, das im Moment mehr als die Hälfte (35 von 65 Millioen Euro) der Kürzungen tragen muss. Der neue US-Verteidigungsminister Chuck Hagel sieht die Fähigkeit, alle unsere Missionen wirksam auszuführen, gefährdet. Nicht zuletzt die Kriege in Afghanistan und im Irak haben dazu beigetragen, dass die Staatsschulden der USA auf 16 Billionen Dollar gestiegen sind und die gesetzliche Schuldenhöchstgrenze in immer kürzeren Abständen angehoben wird.

Weiterführende Links:

Weißes Haus zu Haushaltskürzungen (englisch)
http://www.whitehouse.gov/blog/2013/03/02/weekly-address-congress-must-compromise-stop-impact-sequester

Republikaner zu Haushaltskürzungen (englisch)
http://www.gop.gov/indepth/jobs

Congressional Budget Office (CBO) (englisch)
http://www.cbo.gov/