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Blutiger Wahlbeginn in Kenia

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Blutiger Wahlbeginn in Kenia

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Die Parlaments- und Präsidentenwahlen in Kenia haben blutig begonnen. Bei Ausschreitungen kamen mehrere Menschen ums Leben.
Unbekannte hatten ein Wahllokal in der Küstenstadt Mombasa angegriffen und
mindestens vier Polizisten getötet. Mehrere Angreifer wurden erschossen. Sie sollen einer Separatisten-Bewegung angehören. Auch in der Hafenstadt Kilifi kam es zu einem Übergriff bei dem fünf Polizisten starben.

Der letzte Wahlgang 2007 hatte zu blutigen Unruhen geführt. Dabei waren mehr als 1.200 Menschen ums Leben gekommen.

Heute sind rund 14 Millionen Wahlberechtigte an die Urnen gerufen. Wie schon bei der letzten Wahl 2007 wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Kandidaten geben.

Zum einem dem früheren Premierminister Raila Odinga und zum anderen dem früheren Finanzminister Uhuru Kenyatta. Umfragen zufolge sieht es jedoch so aus, als wenn keiner der beiden im ersten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen erhalten wird. Dann würde es Mitte April zu einer Stichwahl kommen.

Der Vize-Regierungschef Kenyatta ist vom Weltstrafgericht in Den Haag angeklagt, weil er nach den letzten Wahlen 2007 ethnische Gruppen zu Gewalt angestiftet haben soll. Das Wahlergebnis soll spätestens in einer Woche bekanntgegeben werden.