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Neuer Papst muss "körperlich fit" sein

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Neuer Papst muss "körperlich fit" sein

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In Rom haben die Vorbereitungen auf die Wahl eines
neuen Papstes begonnen. Kardinäle aus aller Welt kamen im Vatikan zusammen, um sich hinter verschlossenen Türen auszutauschen
und über den Beginn des Konklaves zu entscheiden.

Die mehr als 200 Purpurträger waren am Freitag nach dem Rücktritt
von Papst Benedikt XVI. aufgefordert worden, sich in dem neuen
Synodensaal des Vatikans zu Sitzungen am Morgen und dann nochmals am Nachmittag zu versammeln.

Der argentinische Kardinal Leonardo Sandri sagt, der neue Papst müsse vor allen Dingen körperlich fit sein. Angesichts der vielen Termine, die er wahrnehmen müsse, sei eine robuste Gesundheit Voraussetzung. Außerdem solle er gut mit Menschen umgehen und sich gut ausdrücken können. Er solle auch ein Mann Gottes sein und gute Mitarbeiter um sich sammeln können.

Mit einer Entscheidung über den Beginn der Papst-Wahl wurde am Montag jedoch noch nicht gerechnet. An der Wahl des Papstes werden nach dem letzten Stand 115 Kardinäle teilnehmen, die jünger als 80 Jahre sind.

Nach Benedikts Rücktritt läuft seit Donnerstagabend die Übergangszeit der Sedisvakanz. Der Vatikan hofft, vor Ostern den Katholiken ein neues Kirchenoberhaupt präsentieren zu können.