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Wahl in Kenia weitgehend friedlich verlaufen

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Wahl in Kenia weitgehend friedlich verlaufen

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Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat Kenia einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament gewählt. Die befürchteten Gewaltausbrüche wie bei den Wahlen vor 5 Jahren blieben aus.

Damals war das ostafrikanische Urlaubsland an den Rand eines Bürgerkriegs geraten. Etwa 1200 Menschen wurden getötet und Hunderttausende vertrieben, als Mitglieder der unterschiedlichen Volksgruppen aufeinander losgingen. Auch bei der heutigen Wahl gehören die beiden aussichtsreichsten Kandidaten den verschiedenen Ethnien an.

Einer der Favoriten für das Präsidentenamt ist der amtierende Ministerpräsident Raila Odinga. Der 68-Jährige gab sich nach seiner Stimmabgabe zuversichtlich, die Wahl bereits im ersten Wahlgang für sich zu entscheiden.

Neben Odinga werden dem früheren Finanzminister Uhuru Kenyatta gute Chancen eingeräumt. Der Kandidat ist umstritten: Er ist vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt, weil er einer der Drahtzieher der blutigen Auseinandersetzungen von 2007 sein soll.

Die Wahlbeteiligung war landesweit sehr hoch. Millionen strömten schon am Morgen zu den Urnen und warteten in teilweise kilometerlangen Schlangen vor den Wahlbüros.

Besonders in der Küstenregion kam es am Rande der Wahlen zu vereinzelten Gewaltausbrüchen, bei denen mindestens 17 Menschen getötet wurden, darunter einige Polizisten.