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Präsidentenwahl in Kenia: Kandidat Kenyatta vorn

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Präsidentenwahl in Kenia: Kandidat Kenyatta vorn

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Im Kampf um das Präsidentenamt in Kenia liegt nach ersten Hochrechnungen Uhuru Kenyatta vorn, gefolgt von Raila Odinga. Nach Auswertung etwa eines Viertels der Wahllokale kam Kenyatta auf rund 55 Prozent und Odinga auf etwa 40 Prozent.

Die Wähler ließen sich von dem Gewaltexzess bei der Wahl vor fünf Jahren nicht abhalten.

Der Vorsitzende der Unabhängigen Wahlkommission Ahmed Isaack Hassan:

“Die Wahlbeteiligung war überwältigend. Bis um 5.00 Uhr nachmittags haben nach unseren Ermittlungen mehr als 70% ihre Stimme abgegeben.”

Nach den Wahlen vor fünf Jahren war das ostafrikanische Urlaubsland an den Rand eines Bürgerkriegs mit 1200 Toten und Hunderttausenden Vertriebenen geraten. Der mögliche Wahlsieger, der stellvertretende Ministerpräsident Uhuru Kenyatta, soll damals nach dem Urnengang ethnische Gruppen zu Gewalt angestiftet haben und muss sich deshalb vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verantworten.

Ministerpräsident Raila Odinga war 2007 auch schon angetreten – und hatte sich wie Präsident Mwai Kibaki zum Wahlsieger erklàrt, was die Kämpfe im Land auslöste.

Trotz starker Sicherheitsvorkehrungen starben auch während der aktuellen Wahl mindestens 15 Menschen.

Mit Reuters, dpa, AFP