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Eifersucht: Startänzer gesteht Säureattacke auf Ballettchef

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Eifersucht: Startänzer gesteht Säureattacke auf Ballettchef

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Im Krimi um den Säureanschlag auf Sergej Filin, den Chef des berühmten Moskauer Bolschoi-Balletts, haben die drei Festgenommenen gestanden. Ein Mann räumte ein, die Säure dem Ballettchef ins Gesicht geschüttet zu haben, ein anderer, den Fluchtwagen gefahren zu haben und Startänzer Pawel Dmitritschenko gab zu, die Säureattacke in Auftrag gegeben zu haben. Seine Wohnung war am Morgen durchsucht worden. Russische Medien berichten von einem erbitterten Kampf um Traumrollen am weltberühmten Musentempel.

Filin hatte bei dem Anschlag mit Schwefelsäure am 17. Januar schwere Verätzungen an Gesicht und Augen erlitten. Er wird in einer Augenklinik in Aachen behandelt.

Filin hatte vor seiner Abreise nach Deutschland den Täter beschrieben. Die Polizei ermittelte nach eigenen Angaben schwerpunktmäßig im Tänzermilieu. Auch die Direktion des Balletts ging von einem Zusammenhang mit Filins Machtposition innerhalb des Bolschoi und möglicher Eifersucht aus privaten oder beruflichen Gründen aus.