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EU verdonnert Microsoft zu hoher Strafe

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EU verdonnert Microsoft zu hoher Strafe

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Microsoft muss der EU mehr als eine halbe Milliarde Euro Strafe zahlen. Der Softwareriese habe versäumt, den Nutzern des Betriebssystems Windows 7 neben dem hauseigenen Internet Explorer verschiedene Browser von Konkurrenten für das Surfen im Internet anzubieten, so die Europäische Kommission in Brüssel. Im März 2010 habe Microsoft den Auswahlbildschirm zur Verfügung gestellt, bei der Aktualisierung Service Pack 1 für Windows 7 im Mai 2011 sei dieser Bildschirm aber ausgeblieben, sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia. Der Konzern musste seit 2004 bereits mehrfach EU-Strafen zahlen. Diese summieren sich inzwischen auf 2,2 Milliarden Euro.
Windows hat bei Computern und Laptops europaweit einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent. Der Anteil des Internet Explorers bei Browsern liegt bei etwa 55 Prozent.