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Russischer Solotänzer: "Das habe ich nicht gewollt"

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Russischer Solotänzer: "Das habe ich nicht gewollt"

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Im Krimi um den Säureanschlag auf Sergej Filin, den Chef des berühmten Moskauer Bolschoi-Balletts, haben die drei Festgenommenen gestanden.

Ein Mann räumte ein, die Säure dem Ballettchef ins Gesicht geschüttet, ein anderer, den Fluchtwagen gefahren zu haben und Startänzer Pawel Dmitritschenko gab zu, die Säureattacke in Auftrag gegeben zu haben. Dmitritschenko sagte: “Es war mein Plan, aber dass er so schlimm verletzt wurde, das habe ich nicht gewollt.”

Russische Medien berichten von einem erbitterten Kampf um Traumrollen am weltberühmten Musentempel und von Eifersucht und Neid unter den Tänzern.

Eine Frau sagt: “Ich kenne Pawel. Ich arbeite auch dort. Wie kann er als Bolschoi-Solist seine Karriere auf diese Art und Weise kaputt machen?” Und ein Passant meint: “Das ist entsetzlich. Von einem Künstler hätte ich eine solche Gewalttat nicht erwartet.”

Filin hatte bei dem Anschlag mit Schwefelsäure am 17. Januar schwere Verätzungen an Gesicht und Augen erlitten. Er war in einer Spezialklinik in Deutschland behandelt. worden