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Über 4.000 Akkreditierungen: Papstwahl zieht Reporter an

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Über 4.000 Akkreditierungen: Papstwahl zieht Reporter an

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Das Medieninteresse am Konklave ist gewaltig: Mehr als 4.000 Journalisten aus 66 Ländern haben sich laut Vatikansprecher Lombardi bislang offiziell angemeldet, zusätzliche 600 seien dauerhaft akkreditiert.

“Es ist eine Angelegenheit von großem journalistischen Interesse”, meint die New Yorker Fernseh-Reporterin Viviane Lee, “von Interesse für jeden Beobachter religiöser Themen, Regierungsangelegenheiten oder Politik. Ich habe den Job des Reporters immer als privilegiert empfunden, denn wir werden vor allen anderen ins Innere vorgelassen.”

Wie sollte nach Meinung der Anwesenden der neue Papst sein? Der brasilianische Kirchenreporter Ronaldo da Silva empfiehlt: “In der mediatisierten Welt, in der wir leben, macht es einen großen Unterschied, ob jemand kommunizieren kann, die Kommunikationsinstrumente nutzen und vor allem die Sprache dieser postmodernen Zeit sprechen kann.”

Getwittert hat ja auch schon der alte Papst. Benedikt XVI. geht damit auch als erster twitternder Papst in die Geschichte ein. Nun wartet die katholische Welt auf seinen Nachfolger.

Unser Reporter erlebt die Stimmung in Rom so: “Dieser neue, sehnlich erwartete Papst mobilisiert die Medien aller Welt, aus allen vier Himmelsrichtungen sind sie gekommen. Und wie bei den Olympischen Spielen, wie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft wollen alle dabei sein und das Ereignis selbst mit beleben.”