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Kopf-an-Kopf-Rennen in Kenia wird knapper

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Kopf-an-Kopf-Rennen in Kenia wird knapper

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Gespannt wartet Kenia schon den vierten Tag auf das Ergebnis der Präsidentschaftswahl – und alle Seiten bemühen sich, Ruhe im Land zu bewahren. Auch die Spitzenkandidaten riefen ihre Landsleute dazu auf.

Das Rennen zwischen den beiden führenden Kandidaten wird knapper: Erstmals seit Beginn der Stimmenauszählung sackte der bislang an der Spitze liegende Vize-Regierungschef Uhuru Kenyatta unter die 50-Prozent-Marke ab, der Zweitplatzierte, Regierungschef Raila Odinga, holte auf.

Die Verzögerungen machten ihnen Sorge, meint ein Mann aus Nairobi, jetzt sollte die Wahlkommission ihre Aufgabe erledigen, so wie sie, die Wähler, vorher ihre Aufgabe erledigt und zahlreich gewählt hätten. Es sei wohl jetzt gerecht, dass die Kommission das Endergebnis mitteile.

Nach technischen Problemen bei der Auszählung hat die Wahlkommission das Ergebnis für diesen Freitag oder spätestens Montag angekündigt. Das Lager Raila Odingas hatte tags zuvor wegen Betrugsverdachts gefordert, die Zählung auszusetzen. Ausländische Beobachter lobten die Prozedur als transparent und korrekt.

Kenia hofft, seinen Ruf als demokratischer Staat wiederzuerlangen, der durch die Gewalt bei der letzten Präsidentschaftswahl 2007 verlorengegangen war. Es gab aber auch diesmal vereinzelt gewaltsame Zwischenfälle, am Donnerstag griffen Separatisten ein Ehepaar an.