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Ägypten: Todesurteile bestätigt - neue Krawalle in Port Said

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Ägypten: Todesurteile bestätigt - neue Krawalle in Port Said

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Ausschreitungen nach neuen Urteilen zu den schweren Fußball-Krawallen im ägyptischen Port Said: Demonstranten versuchten den Schiffsverkehr auf dem Suez-Kanal zu stoppen.

Sie machten Schnellboote los, die den Verkehr unterbrechen sollten. Zudem hinderten sie Autofähren an der Überquerung des Kanals. Die Behörden teilten mit, der Verkehr auf dem Kanal sei nicht beeinträchtigt worden.

“Der Sicherheitschef von Port Said, der Innenminister, der Gouverneur von Port Said, die Geheimdienstoffiziere und der Sicherheitsdienst des Klubs, sie alle müssten hingerichtet werden”, so dieser Demonstrant. “Das sind die Leute, welche die Wahrheit sagen müssen.”

Bei der Fußballtragödie von Port Said starben vor mehr als einem Jahr 74 Menschen. Kairoer Richter hatten am Samstag die Todesurteile gegen 21 Männer bestätigt, die an den Krawallen beteiligt waren. Die Männer stammen aus Port Said.

Sieben Polizisten, die ebenfalls angeklagt waren, wurden freigesprochen. Bereits der erste Urteilsspruch Ende Januar hatte zu massiven Ausschreitungen in Port Said geführt, bei denen Dutzende Menschen starben.