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Kenia: Odinga erkennt Wahlsicg Kenyattas nicht an

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Kenia: Odinga erkennt Wahlsicg Kenyattas nicht an

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Es ist eine hauchdünne Mehrheit, die Uhuru Kenyatta bei den Präsidentschaftswahlen in Kenia errungen hat. 50.03 Prozent – gerade Mal 4000 der über 12 Millionen abgegeben Stimmen, so das vorläufige, inoffizielle Ergebnis der Auszählung. Die hatte zuletzt per Hand stattgefunden, weil das elektronische Zählsystem zusammengebrochen war. Kenyattas Gegenspieler Raila Odinga erkennt seine Niederlage nicht an und wird das Ergebnis voraussichtlich anfechten, so sein Sprecher gegenüber der Presse. Der 51jährige Kenyatta, Sohn des Gründungspräsidenten Jomo Kenyatta, ist umstritten: Er soll nach der Wahl vor fünf Jahren ethnische Gruppen zu Gewalt angestiftet haben. Bei den damals folgenden monatelangen Kämpfen starben mehr als 1200 Menschen. Kenyatta muss sich deshalb vor dem Weltstrafgericht in Den Haag verantworten.