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Kenia: Wahlverlierer Odinga will Ergebnis anfechten

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Kenia: Wahlverlierer Odinga will Ergebnis anfechten

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Der kenianische Vize-Regierungschef Uhuru Kenyatta hat die Präsidentenwahlen gewonnen. Der 51-Jährige habe bereits im ersten Wahlgang 50,07 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die nationale Wahlkommission am Samstag mit. Damit nahm Kenyatta die 50-Prozent-Hürde nur ganz knapp. In seiner ersten Ansprache nach Bekanntgabe des Resultats rief er seine Konkurrenten zur Zusammenarbeit auf und sagte: “Ich danke den tausenden Bediensteten, die für die Wahlkommission daran gearbeitet haben, diese Wahlen zu den fairsten und freiesten in der Geschichte unserer Nation zu machen.” Reibungslos war die Wahl nicht verlaufen: Das elektronische Auszählsystem versagte, die Stimmzettel mussten manuell ausgezählt werden. Das kritisierte auch Ministerpräsident Raila Odinga, der auf 43,2 Prozent kam: “Offensichtlich wurde der verfassungsmäßige Ablauf zur Wahl einer neuen Führungsriege, die uns weiter bringen soll durch einen weiteren Wahlbetrug untergraben. Daher werden wir das vor wenigen Stunden gemeldete Ergebnis in Kürze vor Gericht anfechten.” Der Wahlsieger Kenyatta ist umstritten. Er muss sich vor dem Weltstrafgericht in Den Haag verantworten, weil er nach den Wahlen vor fünf Jahren zu Gewalt aufgerufen hatte. In den dann folgenden, monatelangen Kämpfen starben rund 1300 Menschen.