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Krawalle in Ägypten nach Urteil gegen Fußballrowdys

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Krawalle in Ägypten nach Urteil gegen Fußballrowdys

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Nach dem Urteil gegen gewalttätige Fußballfans ist es in Ägypten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Im Prozess um die tödlichen Ausschreitungen im Stadion von Port Said bestätigte ein Kairoer Gericht am Samstag 21 Todesurteile und verhängte zudem langjährige Haftstrafen. In Kairo entzündete sich die Wut an den Freisprüchen für 28 Angeklagte, darunter sieben Polizisten. Aufgebrachte Fußballfans stürmten einen Polizeisportclub und ein Gebäude des Fußballverbands. Die Randalierer legten Feuer. Eine Person wurde getötet, mindestens vierzehn verletzt.

In Port Said, an der nördlichen Einfahrt in den Suez-Kanal, versuchten aufgebrachte Fußballfans den internationalen Schiffsverkehr zu stören. Sicherheitskräften unterbanden dies. Die Menschen in Port Said waren aufgebracht, weil die Todesurteile gegen 21 Anhänger des örtlichen Fußballvereins bestätigt wurden. Sie waren wegen ihrer Beteiligung an den Ausschreitungen im Februar vergangenen Jahres zum Tode verurteilt worden. Damals wurden 74 Menschen bei Krawallen nach einem Fußballspiel in Port Said getötet.

Die Krawalle gelten als politisch motiviert. Die Anhänger des Kairoer Clubs unterstützen die Revolution, die Fans aus Port Said gelten als Anhänger des gestürzten Staatspräsidenten Hosni Mubarak.