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Syriens Rebellen: Ohne Waffen und mit entgegengesetzten Visionen

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Syriens Rebellen: Ohne Waffen und mit entgegengesetzten Visionen

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Es ist ein Kampf mit ungleichen Mitteln. Syriens Rebellen sind schlecht gerüstet. Während die Truppen Baschar al-Assads bestens gewappnet sind. Die USA haben zwar weitere Hilfe für die Rebellen zugesagt, allerdings soll die keine Waffenlieferungen umfassen. Die Oppositionellen haben dafür kein Verständnis: “Das westliche Waffenembargo ist ein Problem für uns, während es das Regime gar nicht tangiert. Es besitzt ein großes Arsenal guter Waffen: Langstreckenraketen, Flugzeuge, Panzer, Hubschrauber und viel Munition,” erzählt FSA-Kämpfer Mohammed Kababji. Die USA und die westlichen Verbündeten befürchten, High-Tech-Waffen könnten in die Hände radikaler Islamisten fallen. Und die gewinnen immer mehr Zulauf. Wie gewöhnlich wurde in Aleppo und anderen Städten am Freitag wieder demonstriert. Doch die Opposition ist tief gespalten. Und so riefen konkurrierende Gruppen zur Teilnahme auf.
“Später wird es noch eine Revolution geben, in jeder Revolution gibt es schlechte Leute, aber das Regime ist am schlimmsten,” beklagt der Kämpfer der von den Sunniten unterstützten Freien syrischen Armee. Die Kämpfer der islamistischen Al-Nusrah-Front haben eine andere Vision: “Ich hoffe, dass aus Syrien nach dem Krieg ein islamischer Staat wird.”
Euronews: “All diese Gruppen wollen den Kampf gegen das Regime mit allen Mitteln fortsetzen. Die Bevölkerung hofft indes auf ein Ende der Gewalt.”