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Deutscher gewinnt Dokumentarfilmpreis

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Deutscher gewinnt Dokumentarfilmpreis

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Ein Thema, ein Film, eine Debatte. Das ist das Prinzip des Filmfestivals und internationalen Forums für Menschenrechte in Genf. Der Große Preis für den besten kreativen Dokumentarfilm ging an eine deutsche Produktion.

Total Control Zone von Marc Wiese ist eine Mischung aus Dokumentar- und Animationsfilm.

Wiese erzählt die Geschichte eines jungen Mannes aus Nordkorea, der in einem Lager für politische Gefangene geboren wurde.

Zwei Jahre hat der Filmemacher mit seinem Protagonisten verbracht.

Der Preis für den besten Spielfilm ging an Ami Livn aus Israel. Sharqiya handelt von einem jungen Beduinen, seiner Angst vor Identitätsverlust und der Gefangenheit zwischen traditionellem Leben und Modernität.

Die Wüste Negrev in Südisrael. Kamel Najer arbeitet an einem Busbahnhof. Eines Tages erfährt er, dass sein Haus abgerissen werden muss.

Regisseur Ami Livne: “Ich hoffe, dass der Film die Denkweise über die Beduinen verändern kann. Ich hoffe, dass sich ihre Situation, ihr Leben, langsam verbessern. “

Dieses Jahr kamen 23.000 Personen auf das Festival, das ist Besucherrekord.
Schirmherrin Barbara Hendricks bei der Verleihung des Preises für Frieden und Versöhnung.

Joshua Oppenheimer’s historische Dokumentation “The Act of Killing” stellt die Gräueltaten von Massenmördern in Indonesien nach, die diese völlig straflos in den 60er Jahren begangen hatten.