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Erneute Massenproteste gegen Spaniens Sparpolitik

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Erneute Massenproteste gegen Spaniens Sparpolitik

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In Madrid und mehr als 60 weiteren spanischen Städten haben erneut Tausende gegen die Sparpolitik der konservativen Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy protestiert. Die Demonstranten warfen der Regierung vor, mit ihrer Politik die Rekordarbeitslosigkeit von 27 Prozent verursacht zu haben.

Aufgeufen zu den Protesten hatten die beiden größten Gewerkschaftsverbände, die linken Oppositionsparteien sowie 150 weitere Gruppen. Heftige Kritik übten die Arbeitnehmerverbände auch an der Europäischen Union, der sie Tatenlosigkeit vorwarfen.

Besonders besorgt äußerten sich die Teilnehmer der Massenproteste über die enorme Jugendarbeitslosigkeit. “Die Zahl der Erwerbslosen ist so hoch,dass viele junge Leute keine Zukunft mehr sehen und ihr ganzes Leben lang verbittert sein werden”, so fürchtet eine ältere Dame, die an der Demonstration in Madrid teilnahm.

Innerhalb der EU ist die Arbeitsmarktlage nur in Griechenland schlechter als in Spanien. Der einzige Hoffnungsschimmer ist, dass die spanische Erwerbslosigkeit in den vergangenen Monaten langsamer gestiegen ist als im letzten Jahr.