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Falkländer wollen weiter Tee trinken

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Falkländer wollen weiter Tee trinken

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Die Bewohner der Falklandinseln haben klar “Ja” zum Union Jack gesagt. In einem Referendum stimmten 98,8 Prozent der Wähler für den Verbleib bei Großbritannien. Eine Absage an Argentinien, das das Gebiet ebenfalls für sich beansprucht.

Premierminister David Cameron sprach von einer klaren Botschaft: “Die Falklandinseln sind vielleicht tausende Kilometer entfernt, aber sie sind durch und durch britisch und sie wollen es bleiben. Wir werden immer da sein, um sie zu verteidigen. Das Wichtiste an diesem Ergebnis ist, dass wir an Selbstbestimmung glauben und die Bewohner der Falklandinseln haben sich klar und deutlich zu ihrer Zukunft geäußert. Ich hoffe, dass andere Länder weltweit dieses sehr eindeutige Ergebnis respektieren werden.”

Die Streitigkeiten sind nach der Entdeckung von großen Ölfeldern neu angefacht worden. Die Ressourcen um die Inseln sind offenbar vielverprechend.

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner stellte klar, dass ihr Land das Referendum nicht anerkenne und, dass es keinerlei rechliche Gültigkeit besitze. Ein Veteran erklärte: “Diese Situation betrifft ganz Lateinamerika. Argentinien will einen Dialog. Wir sagen nicht “Nein”. Lasst uns zu Gesprächen zusammenkommen und sehen, was die Vereinten Nationen zu sagen haben.”

Der Falklandkrieg 1982 endete für Argentinien mit einer Niederlage. Bei dem Konflikt starben insgesamt mehr als 900 Soldaten.