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Weidmann fordert Frankreich zur Einhaltung des Stabilitätspaktes auf

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Weidmann fordert Frankreich zur Einhaltung des Stabilitätspaktes auf

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Die deutsche Bundesbank hat ihre Rückstellungen für mögliche Verluste auf mehr als 14 Milliarden Euro fast verdoppelt. Die Euro-Schuldenkrise hinterließ auch 2012 tiefe Spuren in der Bilanz. Die Notenbank machte zwar mit 664 Millionen einen etwas höheren Gewinn als noch im Vorjahr. Der Überschuss wurde durch eine deutlich gestiegne Risikovorsorge gedrückt.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnte bei der Bilanzpressekonferenz der Bundesbank vor Risiken durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und ging auch auf die Lage in Frankreich ein. Das Land habe eine besondere Verantwortung im Hinblick auf die Regeln, die man wegen der Krise eingeführt habe. Eine davon sei der stärkere Stabilitäts- und Wachstumspakt, der strikt einzuhalten sei.

Frankreichs Präsident Francois Hollande hatte zuvor bei einem Besuch in Dijon erstmals eingeräumt, dass das Defizit in diesem Jahr bei 3,7 Prozent und damit deutliche über der vorgeschriebenen Drei-Prozent-Marke liegen werde. Ursprünglich hatte Hollande versprochen, das Defizit auf 3,0 Prozent zu begrenzen. Im Jahr 2012 hatte es 4,5 Prozent betragen.