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Ganz schön glatt

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Die Tour unterm Eiffel-Turm wurde für die Passanten heute zur Schlitterpartie: Paris kämpft seit der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch mit Glatteis, insbesondere der Verkehr im Norden und Westen Frankreichs wurde nach Schnee nun durch Eis lahmgelegt. Auf den Autobahnen bildeten sich kilometerlange Staus. Eine Gewerkschaft warf dem Autobahnbetreiber der nördlichen Routen vor, nicht pünktlich ausreichende Mengen an Tausalz bereitgestellt zu haben – das Chaos mit liegengebliebenen Schwerlastfahrzeugen hätte vermieden werden können.

Auf den deutschen Straßen krachte es wegen des Winterwetters öfters, bei einer Unfallserie in Hessen auf der A45 waren über 100 Fahrzeuge beteiligt. Auf der A3 In Hessen starben zwei Menschen, zwei wurden schwer verletzt. Inwieweit die Witterung den Unfall herbeiführte, war zunächst unklar.

Auf dem Frankfurter Flughafen wurde der Rückstau vom Dienstag abgearbeitet, am Nachmittag hatte sich die Lage allmählich ein bisschen entspannt, alle Start- und Landebahnen waren offen. Aber auch an diesem Mittwoch wurden mehr als 160 Flüge gestrichen.

Tags zuvor waren es 800 Verbindungen gewesen, der Flughafen musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Bis zu 3.000 gestrandete Passagiere verbrachten die Nacht auf dem Flughafen.